Wenn Du denkst „Ich hätte es anders machen sollen“

Oft hadern wir mit unseren Handlungen oder unserem Verhalten, bedauern dies und blockieren uns selbst damit. Wir halten uns gedanklich in der Vergangenheit und an Dingen, Ereignissen fest, die wir nicht mehr ändern können. Einfach, weil sie schon geschehen sind.
Meiner Erfahrung nach helfen zwei Dinge, wenn Du an ‚Ich hätte es anders machen sollen‘ hängen bleibst:

Wisse, dass Du in der speziellen Situation Dein Bestes gegeben hast.
Es musste genauso so sein wie es war. Wieso? Weil Du es so getan hast! Wenn Du etwas anderes im Nachhinein behauptest (‚Es/Ich hätte anders sein/handeln sollen‘), setzt Du Dich selbst herab, zweifelst Dich an und das tut weh. Du hast in der jeweiligen Situation Dein Bestes gegeben, denn Du hast entsprechend Deinem Bewusstseinszustand zu dem Zeitpunkt gehandelt. Wenn Du heute mehr weißt, weil Du weiter bist, andere Informationen zur Verfügung hast, ist das in Ordnung, aber verurteile Dich nicht länger für die Vergangenheit. Wir lernen ständig dazu, machen ‚Fehler‘ und gehen voran. Seelisches Wachstum ist unser aller Ziel.

Vergib Dir selbst und der Situation, der Person.
Du übernimmst damit Verantwortung und befreist Dich selbst. Es geht hierbei einzig darum, dass Du gelöst und frei weitergehst und offen, freudig bist für die weiteren Geschenke, die Dir das Leben bringen will. Lass los, dass Du anders hättest handeln sollen oder es anders hätte sein sollen. Lass es gut sein. Es ist alles immer gut so, wie es gelaufen ist. In jeder Erfahrung liegt eine Perle der Weisheit. Vielleicht siehst Du sie jetzt schon und erlangst zu mehr Verständnis über Dich selbst und das Leben.
 
Wisse, dass Du immer Dein Bestes gibst und gegeben hast. Sei sanft mit Dir. Wir sind alle hier, um zu lernen (vermeintliche Fehler sind unabdingbar) und uns an die Liebe zu erinnern, die wir sind.
Von | 2018-07-17T09:17:26+00:00 16. November, 2017|Krisen überwinden|

Über den Autor:

Als Coach ist es meine einfache und klare Mission andere als Impulsgeberin und Motivatorin wieder zu sich selbst zu führen, um so den Weg des Herzens zu gehen.