Wie Du mit Angst umgehen kannst

Es gibt zwei grundlegende Kräfte, die in unserem Leben wirken: die Liebe und die Angst.

Die Angst ist dabei ein kleiner Aspekt unseres Wesens, der einfach noch nicht weiß, dass er ebenso Liebe ist.

Angst verdrängen hilft nicht. Nicht auf Dauer. Sie kommt wieder, sie lässt Dich in der Nacht nicht schlafen, sie drückt sich beispielsweise durch Unwohlsein, Gestresstsein bis hin zu Panikattacken und seelisch und körperlichen Zusammenbrüchen aus. Solange bis Du endlich stehen bleibst und Dich mit ihr befasst.

Was hilft: die Angst annehmen und fühlen. Noch einmal: die Angst ist der kleine Teil Deines Wesens, der noch nicht weiß, dass er Liebe ist. 

Es hilft sehr alle Gedanken, die Dir durch den Kopf gehen niederzuschreiben. Ungefiltert und unzensiert.

Schreibe Dir alles auf, was kommt: ‚Ja, ich habe Angst nicht genug zu sein. Ich habe Angst zu versagen. Ich habe Angst vor (setze ein …).‘. Mit der Bewusstmachung der Angst-Gedanken beginnt die Heilung beziehungsweise die Umwandlung der Angst in Liebe. 
 
Was Du aufschreibst, entlastet Deinen Kopf, der erfahrungsgemäss hin- und herspringt und Dich ablenkt – bis zum nächsten Mal (als jemand, der sehr viele Ängste hatte, weiß ich wovon ich spreche). Die Arbeit lohnt sich. Schreibe also alles auf, was Dich belastet. Du wirst Dich allein dadurch freier fühlen.
 

Dann gestehst Du der Angst ihre Gültigkeit zu. Denn die Angst ist ja schon da (allein bei den Gedanken reagierst Du ja schon körperlich, ziehst Dich zusammen, oder?). Angst macht Dich eng, klein und hält Dich davon ab, freie Entscheidungen aus dem Herzen zu treffen und erfüllt und leicht zu leben.

Annehmen:
Schreibe auf: ‚Ich darf versagen. Ich darf klein, unliebenswürdig sein. Es darf das (setze ein …) sein/passieren.‘. Fühle mal rein bei diesen Gedanken, wie sich das anfühlt, wenn alles passieren darf, wovor Du Angst hast. 
Das nennt man ‚Annehmen‘ beziehungsweise ‚Aufgeben‘. 
 
Die eigentliche Umwandlung der Gefühle der Angst in die Liebe erfolgt über das Fühlen.
 
Fühlen:
Die Gefühle der Angst, deren Ausprägungen unter anderem die Ohnmacht, die Wut und die Trauer sind, stammen aus unseren frühkindlichen Erfahrungen und wollen einfach gefühlt werden, damit sie sich wandeln können.
Wohin? In die Liebe. In das, was Du im Kern Deines Seins bist. Angst ist noch nicht sichtbar gemachte Liebe.
 
Schritt für Schritt wirst Du vom Leben dahin geführt, dass Du Deine Ängste nach und nach umwandelst.
 
Ob wir wollen oder nicht, da wir aus der Liebe stammen, zieht es uns dahin auch wieder zurück. 
Sei mitfühlend und geduldig mit Dir. Manche Ängste sind sehr, sehr alt und drängen nun in Zeiten des Bewusstseinswandels unübersehbar an die Oberfläche.
 
Sei gewiss, dass Du nicht sterben wirst, wenn Du Dich traust, Dir Deine Ängste anzusehen und sie zu fühlen.

Im Gegenteil, Du wirst neu geboren werden.

Die Liebe umarmt die Angst und Du wirst frei und freier.

Von | 2018-06-12T22:34:31+00:00 17. Januar, 2018|Mit Ängsten umgehen|

Über den Autor:

Meine einfache und klare Mission ist es andere als Impulsgeberin und Motivatorin wieder zu sich selbst zu führen, um so den Weg des Herzens zu gehen.